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Immer mehr Deutsche meiden bestimmte Lebensmittel

Warum immer mehr Menschen bestimmte Lebensmittel bewusst vermeiden

Wer in Deutschland bestimmte Nahrungsmittel meidet, weil er sie nicht verträgt, zählt zu einer immer größer werdenden Bevölkerungsgruppe: 23 Prozent der Deutschen leiden unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Ears and Eyes, die von Spiegel Online in Auftrag gegeben wurde. 

Die Statistik der Unverträglichkeiten

Im Durchschnitt werden von den Befragten jeweils zwei problematische Nahrungsmittel oder Inhaltsstoffe genannt:

  • 16 Prozent meiden Milch und Milchprodukten wegen des Laktosegehaltes
  • 11 Prozent schränken sich bei histaminreichen Nahrungsmitteln wie Käse, Fisch- und Fleischprodukten sowie Rotwein ein
  • 10 Prozent der Befragten vermeiden oder beschränken die Aufnahme des Fruchtzuckers Fruktose
  • 9 Prozent verzichten größtenteils oder vollständig auf Produkte, die das Klebereiweiß Gluten enthalten
  • 13 Prozent benannten andere problematische Lebensmittel, wie zum Beispiel Erdnüsse

Bei einem Mangel an Coenzymen der Diaminoxidase (DAO) kann der Körper nicht genügend DAO-Enzyme zum Histaminabbau bereitstellen. Das Kombipräparat BETADIANIN versorgt den Organismus täglich mit diesen Coenzymen. Dank funktionierender Diaminoxidase können histaminreiche Speisen und Getränke dann wieder beschwerdefreier verzehrt werden. (gesponsert)

Die Sicht von Experten

Experten treffen andere Aussagen darüber, wie häufig Unerträglichkeiten auftreten. Sie sprechen von zwei bis drei Prozent der Bevölkerung, die an Lebensmittelallergien leiden. Laktoseintolerant sind 15 Prozent der Erwachsenen. Eine Fructoseunverträglichkeit liegt bei 30 Prozent vor. Von ihnen hätten nur 5 Prozent unangenehme Symptome.


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Die Glutenunverträglichkeit Zöliakie tritt nur bei einem Prozent auf. Die Glutensensitivität hingegen sei bei fünf bis sieben Prozent der Deutschen zu finden. Nur ein Prozent der Bevölkerung sei von Histaminunverträglichkeit betroffen.

Die Selbstaussagen Betroffener und die Aussagen von Experten weichen teilweise deutlich voneinander ab. Grund ist, dass sich Lebensmittelallergien oder –unverträglichkeiten nicht in jedem Fall durch medizinische Tests bestätigen lassen.

Weiterlesen: Welche Rolle spielt der DAO-Effekt für Histamin und Darmgesundheit?

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Quellen:
Reese I, Ballmer-Weber B (2013): Entwicklungen bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Vermeidungsverhalten. Allergo Journal 22:24–31.
Sicherer SH, Sampson HA (2014): Food allergy prevalence and avoidance behavior. Journal of Allergy and Clinical Immunology 133:291–307.
Kanny G et al. (2001): Food intolerance and consumer reactions. Allergie et Immunologie 33:21–27.
Verbraucherzentrale (2012): Informationsblatt zu Lebensmittelkennzeichnung, Zusatzstoffen und Vermeidungsverhalten.

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