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Milch, Joghurt und Co. bei Histaminintoleranz

Diese Milchprodukte sind erlaubt bei Histaminintoleranz

Im Jahr 2021 wurden über 190 Millionen Liter Kuhmilch konsumiert. Das heißt: Morgens gab’s Müsli mit Milch oder ein Glas Milch zum Knäckebrot. On top kommen Milchprodukte, wie Joghurt und Co. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät dazu, täglich 200 bis 250 Gramm Milch oder Milchprodukte zu konsumieren plus weitere 50 bis 60 Gramm Käse. Doch ist Milch bei Histaminintoleranz eigentlich erlaubt?

Milch ist bei Histaminintoleranz oft erlaubt

Die gute Nachricht lautet: Milch ist bei Histaminintoleranz oft kein Problem. Die meisten Milcharten sind erlaubt, allerdings mit einer Einschränkung, denn auch hier gilt: Möglichst frisch sollte die Milch sein. Nur so ist sie arm an Histamin.


Bei einem Mangel an Coenzymen der Diaminoxidase (DAO) kann der Körper nicht genügend DAO-Enzyme zum Histaminabbau bereitstellen. Das Kombipräparat BETADIANIN versorgt den Organismus täglich mit diesen Coenzymen. Dank funktionierender Diaminoxidase können histaminreiche Speisen und Getränke dann wieder beschwerdefreier verzehrt werden. (gesponsert)

Geeignete Milchprodukte bei Histaminintoleranz

  • Biomilch
  • Buttermilch
  • Dickmilch (besser ohne Früchte)
  • Eiskaffee
  • Frischmilch
  • H-Milch
  • Magermilch
  • Mandel-Drink
  • Vollmilch
  • Ziegenmilch
  • einige Fruchtjoghurts
  • Kefir
  • Quark
  • Skyr (natur)

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Weniger geeignete Milchprodukte bei Histaminintoleranz:

  • Dickmilch (mit Zitrusfrüchten, Kiwis und Erdbeeren)
  • Kokosmilch
  • Schokomilch
  • Rohmilch
  • Soja-Drink
  • Vorzugsmilch
  • Kaffeesahne
  • Fruchtjoghurts mit Zitrusfrüchten, Kiwis, Erdbeeren, Bananen, Himbeeren und Ananas

Betroffene sollten bei Biomilch, Frischmilch, Magermilch, fettarmer Milch und Vollmilch unbedingt darauf achten, dass die Milch pasteurisiert oder ultrahocherhitzt ist. In den Kaffee sollte übrigens besser eine dieser Milchvarianten. Kaffeesahne ist bei Histaminintoleranz nämlich nicht geeignet.

Käse muss bei Histaminintoleranz wohl durchdacht ausgewählt werden

Nach dem Alkohol, der bei über der Hälfte der Betroffenen Auslöser von Beschwerden einer Histaminintoleranz ist, steht der Käse auf Rangliste 2. Ein Viertel jener, die an einer Histaminintoleranz leiden, bekommen bei der Wahl der „falschen“ Käsesorten anschließend die Symptome einer Histaminintoleranz zu spüren. Doch welcher Käse ist eigentlich sorgenfrei zu genießen?

Geeignete Käsesorten bei Histaminintoleranz:

  • Bel Pease
  • Bonbel
  • Butterkäse
  • Cottage
  • Cream Cheese
  • junger Gouda
  • Hirtenkäse
  • Mascarpone
  • Ricotta
  • Schichtkäse

Weniger geeignete Käsesorten bei Histaminintoleranz:

  • Bavaria Blue
  • Bergkäse
  • Brie
  • Camembert
  • Chaumes
  • Cheddarkäse
  • Chesterkäse
  • Emmentaler
  • Géramont
  • alter Gouda
  • Gratinkäse
  • Harzer Käse
  • Limburger Käse
  • Mondseer
  • Münsterkäse
  • Ofenkäse
  • Parmesan
  • Pizzakäse
  • Räucherkäse
  • Rondeau
  • Saint Albray

Ein Käse auf der Liste verrät klar und deutlich, worauf es beim Käsekonsum ankommt – nämlich auf die Reifezeit. Während Junger Gouda nämlich meist symptomlos gegessen werden kann, kann Alter Gouda – aufgrund der langen Reifezeit – zu Problemen führen.

Zudem gibt es eine Reihe von Käsesorten, bei denen es Käsefans auf einen Versuch ankommen lassen können. Darunter fallen unter anderem Bluefort, Edelpilzkäse, Edamer, Esrom, Feta, Gorgonzola, mittelalter Gouda, Mozzarella, Raclettekäse, Roquefort, Schafskäse, Schimmelkäse, Stangenkäse und Tilsiter.

Weiterlesen: Wenn Käse, Wein und Co das Gegenteil von Genuss sind

Mehr zu diesem Thema: Histaminintoleranz – Diagnose finden, Auslöser erkennen, Ernährung anpassen (gesponsert).

Quellen:
Maintz, L.; Novak, N. (2007): Histamine and histamine intolerance. American Journal of Clinical Nutrition
Comas‑Basté, O.; Latorre‑Moratalla, M.L.; Veciana‑Nogués, M.T. (2019): Biogenic amines in food. Foods
Hernández‑Jover, T.; Izquierdo‑Pulido, M.; Veciana‑Nogués, M.T. (1997): Biogenic amine and polyamine contents in foods. Journal of Agricultural and Food Chemistry
Ruiz‑Capillas, C.; Herrero, A.M. (2019): Impact of storage conditions on biogenic amine formation in foods. Food Control

Betadianin Inserat bei Histaminintoleranz 5 DAO Cofaktoren plus Tryptophan

Fotonachweis: (c) adobe media, Histaminfreie Milchprodukte. Fresh dairy products, von petrrgoskov

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