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Histaminkopfschmerz – Die plötzliche Attacke

Warum Histamin Kopfschmerzen auslösen kann und welche Mechanismen dahinterstehen

Histaminkopfschmerz tritt mehrmals im Jahr auf, insgesamt mehrere Wochen. Es sind einseitige, sehr heftige anfallsartige Schmerzen, die verschiedene Auslöser haben können. Die Attacken treten gehäuft im Frühjahr und Herbst auf. Die Kopfschmerzattacken treten ohne Vorwarnung auf, ziehen sich einseitig über Augen- und Schläfenbereich. 


Bei einem Mangel an Coenzymen der Diaminoxidase (DAO) kann der Körper nicht genügend DAO-Enzyme zum Histaminabbau bereitstellen. Das Kombipräparat BETADIANIN versorgt den Organismus täglich mit diesen Coenzymen. Dank funktionierender Diaminoxidase können histaminreiche Speisen und Getränke dann wieder beschwerdefreier verzehrt werden. (gesponsert)

Symptome des Histaminkopfschmerzes

Ohne Ankündigung, manchmal kurz nach dem Einschlafen oder am frühen Morgen, werden Betroffene von dem äußerst heftigen Schmerz überrascht. Die Attacken können Minuten, aber auch mehrere Stunden anhalten. Begleitet werden die Kopfschmerzen von tränenden, geröteten Augen, einer laufenden Nase und einer großen inneren Unruhe. Manche Patienten drücken auch die Hände auf den Kopf oder schaukeln hin und her, um wenigstens kurzzeitige Linderung zu erreichen. Anders als Migräne-Patienten ziehen sie sich eher nicht ins Bett zurück.

Histamin-Kopfschmerzen haben viele Auslöser

Vier Fünftel der Patienten leiden nur innerhalb bestimmter Wochen oder Monate unter den heftigen Schmerzattacken. Diese Zeiträume dauern etwa elf Wochen. In dieser Zeit können die Anfälle alle zwei Tage auftreten oder auch achtmal an einem Tag. Als Auslöser wirken zum Beispiel Flimmerlicht und Anstrengung, Notrospray (Nitrolingual) gegen Angina pectoris oder auch der Verzehr histaminhaltiger Nahrungsmittel. Daher stammt der Name „Histaminkopfschmerz“.


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Was hilft bei Histamin-bedingten Kopfschmerzen?

Betroffene sollten sich in ärztliche Behandlung begeben. Ein Schmerztagebuch hilft dabei, mögliche Auslöser zu benennen. Manche, wie der Verzehr von histaminhaltigen Nahrungsmitteln, lassen sich umgehen. Ansonsten steht eine Reihe von verschreibungspflichtigen Medikamenten zur Verfügung.

Weiterlesen: Welche Kopfschmerzen entstehen durch Histaminintoleranz?

Mehr zu diesem Thema: Histaminintoleranz – Diagnose finden, Auslöser erkennen, Ernährung anpassen (gesponsert).

Quellen:
Horton EW (1959): Histamine and its physiological actions on cranial blood vessels. Physiological Reviews 39:1–51.
Sjaastad O (1966): Histamine-induced headache mechanisms. Acta Neurologica Scandinavica 42:1–15.
Kovács P (1975): Vascular reactions to histamine in headache disorders. Agents and Actions 5:321–330.
Deutscher Kopfschmerzbund (2004): Hintergrundpapier zu Kopfschmerzen, Gefäßreaktionen und biogenen Aminen.

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Bild: © DragonImages – Fotolia.com

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